Bernd
Mayer erklärte zunächst einmal die
wichtigsten Punkte, die vor einer Ausstellung zu beachten
sind:
• Festlegung des Themas bzw. der Themen,
• die Bildauswahl und
• die Bildbearbeitung zur Druckreife (300 dpi),
Entscheidung ob Ausdruck mit Rand, Titel und Unterschrift
oder Verwendung eines Passepartouts.
• Entscheidung ob eigener Tintenstrahldruck, Digitallabor
oder Internet-Anbieter.
• Verarbeitung mit Passepartout: Wahl der Farbe
und des Ausschnittes. Bei unterschiedlichen Farben auf
Farbharmonie achten und möglichst in Farbgruppen
anordnen.
• Rahmung im Wechselrahmen oder bei Leinwand-Drucken
auf Keilrahmen aufziehen,
• bei Wechselrahmen möglichst vorhandene
Einlegeblätter als Puffer hinterlegen.
• Möglichst entspiegelte Scheiben (z.B. Super
Reflex Control von Nielsen) verwenden.
• Druck von Schildchen mit Titel, Autor ggf. Technik
und Preis, sofern nicht als Fußzeile im Bild mit
ausgedruckt.
• Aufhängung erfolgt je nach Rahmenart mit
unterschiedlichen Haken und Schnüren. Sehr gut
bewährt haben sich die schnell verstellbaren Bildhaken
mit Feder bei Verwendung von Edelstahl-Seilen. Eine
Alternative wäre die Hängung auf einer Wäscheleine
(mit Klammern). Bei
Leinwand-Drucken gibt es noch die Möglichkeit ohne
Rahmen mit Hilfe von Plakat-Aufhängeschienen zu
arbeiten.
• Titel und Preislisten sind immer sinnvoll, sofern
nicht mit Einzelschildchen je Bild gearbeitet wird.
• Als zusätzliche Präsentation können
noch Bilder in Mappen, als Postkarten oder mit Passepartouts
in Ständern angeboten werden.
• Einladungen, Pressenotizen, Aufsichtsplan, Organisation
der Vernissage incl. Laudator sind weitere erforderliche
Vorbereitungen.
• Ein digitales Layout der Ausstellung empfiehlt
sich um die Wirkung der Bildgruppen vorher beurteilen
zu können (s. folgende Beispiele). |