Der
Fotoclub betreibt auch 53 Jahre nach der Vereinsgründung
keine engstirnige Vereinsmeierei. Die Mitglieder haben
einfach Freude daran, ihre Umwelt eingehender zu betrachten
und mit der Kamera einzufangen. Dabei spielt natürlich
das gestaltende Element eine besondere Rolle.
Bei einigen
Mitgliedern dominiert noch immer das in der eigenen
Dunkelkammer bearbeitete Schwarz-Weiß-Bild.
Andere haben sich auf die Arbeit mit Color-Material
spezialisiert. Es gibt aber auch Fotoamateure, die
in beiden Bereichen aktiv sind. Über die konventionellen
Aufnahmetechniken hinaus beschäftigen sich einige
Mitglieder mit kreativen Techniken, z.B. Edeldruckverfahren,
Polagraphie, Polaroid-Transfer und -Lifting und dem
Kolorieren und Tonen von Schwarzweiß-Fotos.
Während die Dia-Fotografie von einigen wenigen
Amateuren noch gepflegt wird, ist die digitale Fotografie
und die digitale Bildbearbeitung stark verbreitet.
Erste vertonte Digitalschauen mit dem vereinseigenen
Beamer wurden bereits präsentiert.
Die
Arbeitsplanung erfolgt zum Jahresbeginn. Dabei werden
Themen aus dem gesamten Gebiet der Fotografie ausgewählt,
die dann in Form von Referaten, praktischen Darbietungen
und Diskussionen abgehandelt werden. Aber auch Wochenendveranstaltungen
(z.B. Portrait- und Aktfotografie mit der clubeigenen
Studioblitzanlage) sowie kleinere und größere
Fotoexkursionen und Besuche von Fotoausstellungen
sind im Programm zu finden.
Im
Abstand von einigen Wochen stellen sich die Mitglieder
zu clubinternen „Wettbewerben“. Dabei
werden die vorgestellten Fotos einer eingehenden Bildbetrachtung
unterzogen.
Solche Veranstaltungen sollen den Mitgliedern Anregungen
geben und ihren „fotografischen Blick“
schulen.